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Wellness-Glossar

die wichtigsten Entspannungs- und Wohlfühlmethoden kurz erklärt

Akupressur – chinesische Druckmassage. Sie basiert auf dem Wissen, dass der Körper von unsichtbaren Energiebahnen, den Meridianen, durchzogen ist. Darin fliesst die Lebensenergie. Ist sie blockiert, führt das zu Unwohlsein und schliesslich zu Krankheit. Ziel der Akupressur ist, mittels Fingerdruck den Stau zu lösen. Je nach Symptom wird dazu einer oder mehrere der 365 Energiepunkte stimuliert, die auf den Meridianen liegen. Der Druck ist so stark, dass Sie ihn spüren, schmerzhaft sollte er allerdings nicht sein.

Akupunktur – zwar ist der chinesischen “Nadeltherapie” im Westen die grundlegende Anerkennung bis jetzt versagt geblieben. Dennoch greifen immer mehr Aerzte und Naturheiler zu den Nadeln. Wie bei Akupressur geht man auch bei der Akupunktur davon aus, dass sich sowohl im Innern des Körpers als auch direkt unter der Haut ein feines Netzwerk von unsichtbaren Kanälen befindet. Darin zirkuliert die Lebensenergie. Ist ihr Fluss gestört, führt das zu Unwohlsein und Krankheit. In der Akupunktur werden eine oder mehrere Nadeln an zentralen Netzwerkstellen in die Haut gesteckt, um den Stau zu lösen. Das Ganze sieht etwas brutal aus, tut aber überhaupt nicht weh. Siehe Moxa.

Alexander-Technik – eine sehr sanfte Körperarbeit, die der australische Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869 – 1955) entwickelt hat. Basis seiner Bewegungs-Therapie bildet das Wissen, dass zum Beispiel chronische Schmerzen von gewohnheitsmässig falschen Körperhaltungen herrühren. Mit den subtilen Bewegungsabläufen der Alexander-Technik, werden solch unbewusste Haltungsfehler bewusst gemacht und gezielt korrigiert.

Aqua-Fitness – “Trimm Dich fit im Wasser”. Das ist der Slogan zahlreicher gelenkschonender Fit-Methoden, die sich hinter diesem Begriff verbergen. Dazu gehören Aqua-Jogging, Aqua-Gym (Gymnastik mit und ohne Handgeräte), Aquanetics (straffendes und schlankmachendes Tiefenmuskulatur-Training), Aqua-Power(kräftigt und dehnt die wichtigsten Muskelgruppen) und Aqua-Aerobic (Körpertraining mit Schritt- und Arm-Kombinationen). Auf spielerische Weise nutzen alle diese Techniken die Vorteile des Wassers als Fitmacher: Die Schwerkraft ist aufgehoben, was die Bänder, Gelenke und Sehnen entlastet. Der Widerstand des Wassers hingegen bremst jede Bewegung des Körpers. Dadurch werden mehr und andere Muskelpartien als sonst aktiviert.

Aqua-Wellness – umfasst zahlreiche neuere Wasser-Therapien wie etwa das Aqua-Balancing (sanfte Massage im Wasser), Wassertanzen (choreografierte tänzerische Bewegungsabläufe) und das Watsu (Druckmassage im Wasser). Im Vordergrund steht hier das seelische Wohlbefinden. Es geht um Fliessen, Sich-Fallen-Lassen, Weich-Sein, um die sanfte Heilung, Wohlgefühl und natürlich auch um Spiel und Spass. Gerade weil das Aqua-Wellness einen Ausgleich zum heutigen hektischen Lebensstil bietet, finden diese Wohlfühlmethoden grossen Anklang.

Aroma-Therapie – sie nutzt das Wissen, das feine Düfte die Sinne erfreuen und eine heilende Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Aus den verschiedensten Pflanzen werden durch Wasser-Destillation und Auspressen ätherische Ole gewonnen. Die Palette von Anwendungsformen in der Aroma-Therapie ist gross und reicht vom Verdampfen in der Aromalampe, auf der Haut einreiben, Kompressen anfertigen, inhalieren, ins Badwasser mischen bis hin zum Gurgeln.

Atem-Therapie – durch spezielle Atem-Techniken sowie der Bewusstmachung des Atems werden hier körperliche und seelische Beschwerden positiv beeinflusst. Zudem lernen Sie richtig zu atmen, denn: Wir atmen automatisch, aber nicht automatisch richtig. Statt die Luft in den Bauch hinabzusaugen, wird sie meist im oberen Bereich der Lunge müde hin- und hergeschoben. Atmen Sie richtig, nimmt der Sauerstoffgehalt im Blut zu, entsprechend steigt auch die Leistungsfähigkeit und Konzentration. Sie strahlen Vitalität aus, fühlen sich innerlich gelassen und können gut schlafen.

Autogenes Training – ist der Klassiker unter den Entspannungstechniken. Es wurde von dem französischen Apotheker Emile Coué erfunden und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts vom deutschen Neurologen Johannes Schultz weiterentwickelt. Beim Autogenen Training konzentrieren Sie sich auf den in der Rückenlage oder der sogenannten Kutscherhaltung (sitzen, Oberkörper ist nach vorne geneigt) ruhenden Körper. Durch wiederholtes Vorstellen bestimmter Körpergefühle, wie etwa „Mein rechter Arm ist schwer“ oder „Mein Bauch ist warm“, stellt sich diese Empfindung ein. Je mehr Sie die Technik üben, umso schneller funktioniert die Autosuggestion.

Ayuropa – ein neuer Wellness-Mix, der sich aus der fünftausend Jahre altenindischen Gesundheits- und Heilslehre Ayurveda und dem Begriff Europa zusammensetzt. Im Ayuropa sind zahlreiche Therapien und Wellness-Methoden angesiedelt wie etwa Bäder, Massagen, Oelbehandlungen und Packungen.Ihnen zugrunde liegt die harmonische Verbindung von westlichem Wohlfühlwissen mit der östlichen Lebensphilosophie, die den Einklang zwischen Körper, Geist und Seele anstrebt. Ein praktisches Beispiel ist die entspannende indische Stirnölmassage. Im Ayuropa wird dafür kein traditionelles Kräuter-Oel, sondern einesaus unseren heimischen Pflanzen verwendet.

Ayurveda – die „Wissenschaft vom Leben“. Es ist dies ein fünftausend Jahre altesindisches Gesundheits- und Heilsystem, das im Westen auf sehr grosse Begeisterung stösst. Ayurveda strebt den Einklang von Körper, Geist und Seele an. Entsprechend „ganzheitlich“ sieht auch die Anwendungspalette aus: Mittels einer typengerechten Ernährung, einer Reihe von Spezial-Bädern, zahlreichen Massagen, Kräuteroel-Behandlungen, Bewegungssystemen sowie vielfältigen Meditationstechniken soll das innere Gleichgewicht des Menschen erhalten oder wieder hergestellt werden.

Balneo-Therapie – umfassender Begriff für Behandlungen in heilendem Wasser (siehe Thermal-Kur). Dazu zählen etwa das Kohlensäure-, Schwefel-, Sole- und Schlamm-Bad, die Kneipp-Anwendungen wie auch die Meerwasser-Therapie (siehe Thalasso-Therapie). Sie fördern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und haben zudem eine hautpflegende Wirkung.

Bikram-Yoga – eine neue Variante des Hatha-Yoga (siehe Yoga). Allerdings praktizieren Sie die gesundheitsfördernden Körperübungen hier in einem auf 32 Grad angeheizten Raum. Dabei kommen Sie ganz schön ins Schwitzen. Der Effekt: Das Immunsystem erhält einen Kick. Herz- und Kreislauf ebenso. Die Muskulatur entspannt sich in der Wärme schneller, was auch ein intensiveres Dehnen zu lässt.

Colon-Hydro-Therapie – ein schonendes Naturheilverfahren zur Reinigung des Darmes. Dabei wird er mit warmem, gefiltertem Wasser durchgespült. Die Colon-Hydro-Therapie hat sich unter anderem bei Fastenkuren zur Entschlackung, Reizdarm und hartnäckiger Verstopfung bewährt.

Dampfbad - in einem gekachelten Raum sitzen Sie schwitzend auf geheizten Steinbänken, Dampfwolken umhüllen Ihren Körper. Es herrscht eine feuchte, milde Wärme - die Raumtemperatur beträgt zirka 45 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt beinahezu hundert Prozent. Auf dieses ungewöhnliche Klima reagiert der Körper mit einem künstlichen Fieberschub. Dieser mobilisiert die Abwehrkräfte. Das Dampfbad bringt zudem Herz- und Kreislauf in Schwung, der Muskeltonus wird stimuliert, tiefgehende Verspannungen lösen sich, die Haut wird porentief gereinigt. Besonders beliebt sind das türkische (Hamam) und das römisch-irische Dampfbad. Beides sind Dampfbad-Parcours, bei denen Sie durch verschiedene Räume mit zu- oder abnehmenden Temperaturen wandeln und mit Massagen verwöhnt werden.

Elektro-Therapie – hört sich gefährlich an, ist sie aber nicht. In der Elektro-Therapie wird Gleich-, Niederfrequenz- und Hochfrequenzstrom verwendet. Sie wird eingesetzt, um die Durchblutung anzuregen und schmerzende Muskeln zu entspannen. Unterschiedliche Stromimpulse, die über die Haut abgegeben werden, bringen die Muskulatur in Bewegung. Die aktivierten Muskeln verbrauchen Fett, durch die stimulierende Wirkung soll der Abbau von Schlacken im Körper beschleunigt werden.

Entspannungs-Therapie – umfassender Begriff für eine Reihe von wirkungsvollen Anti-Stress-Methoden. Dazu gehören etwa Bäder, Massagen und die Atem-Therapie. Mentaltechniken wie das Autogene Training, die Meditation, aber auch Bewegungssysteme wie etwa das Qi-Gong, Tai-Chi und Yoga.

Fango – ist ein geruchloser Schlamm vulkanischen Ursprungs. Für die Fango-Behandlungen wird er in der Regel frisch aus der Erde gewonnen und mit Thermalwasser angereichert. Fango-Bäder, -Packungen und -Umschläge regen den Stoffwechsel an. Sie lösen Verspannungen und lindern rheumatische Beschwerden.

Farb-Therapie – sie basiert auf der Erkenntnis, dass Farben elektromagnetische Schwingungen darstellen, die Körper, Geist und Seele beinflussen. In der Farb-Therapie wird mit Speziallampen der Körper oder einzelne Bereiche je nach Bedürfnis bestrahlt – rot zum Beispiel hat eine vitalisierende, grün eine harmonisierende und blau eine entspannende Wirkung.

Fasten – ist eine Vitalkur für Körper, Geist und Seele. Während mehreren Tagen nehmen Sie zum Beispiel nur Gemüsebrühe, Säfte und Kräutertee zu sich. Unterstützt wird das Fasten mit Darmspülungen. Dazu kommen Wohlfühlmethoden wie etwa Bäder, Massagen und Packungen, ebenso wie die Meditation und die Bewegung in der Natur. Im Vordergrund steht bei diesem inneren und äusseren Reinigungsprozess die Entschlackung und Entgiftung. Anders als bei der Diät, ist beim Fasten die Gewichtsreduktion lediglich ein angenehmer Nebeneffekt.

Feldenkrais – diese Bewegungs- und Bewusstseinsmethode wurde in den Vierzigern von Moshe Feldenkrais (1904 – 1984) entwickelt. Ziel ist, falsche Bewegungsmuster durch bewusstes Ausführen von natürlichen Bewegungsabläufen zu korrigieren. Dadurch verbessert sich das Körpergefühl. Durch Haltungsschäden verursachte Schmerzen lassen nach, chronische Verspannungen lösen sich, überstrapazierte Gelenke werden entlastet.

Fünf Tibeter – ein leicht erlernbares Bewegungssystem aus dem Tibet. Praktizieren Sie es täglich, soll es gar die „Quelle der ewigen Jugend“ sein. Die Fünf Tibeter setzen sich aus fünf einfachen Bewegungsabläufen zusammen, die wiederholt ausgeführt werden. Ein spezieller sechster dient der Transformation der Sexualenergie. Diese Technik, so wird empfohlen, sollten Sie allerdings erst nach längerer Praxis der fünf anderen Uebungen praktizieren.

Fußreflexzonen-Massage – ihr liegt das Prinzip zu Grunde, dass die Organe des Körpers eine Entsprechung an den Füssen haben. Diese Punkte oder Bereiche bezeichnet man als Reflexzonen. Werden sie in der Fußreflexzonen-Massage aktiviert, stimuliert dies die Organe und regt deren Tätigkeit an.

F.X. Mayr-Kur – ein bis dreiwöchige Darmreinigungskur, die der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr (1875 - 1965) entwickelt hat. Angewendet werden Darmbäder und Bauchmassagen. Die Mahlzeiten bestehen aus einer kleinen Schüssel Süssmilch und einem trockenen Brötchen, der sogeannten Semmel. Dazwischen trinken Sie Kräutertee.

Gesichts- oder Beauty-Behandlung – sie dient der porentiefen Reinigung und Pflege der Haut. Die klassische Version besteht aus der Vorreinigung, dem Peeling (Hautschüppchen werden mit einer fein- oder grobkörnigen Paste abgerieben), der Tiefenreinigung, Maske und einer Gesichts-, Hals-, Nacken und Décolleté-Massage.

Heilfasten – ärztlich überwachte Fastenkur. Sie dient der Entschlackung, Gewichtsreduktion wie auch Regeneration. Siehe Fasten.

Heubad – ein sehr beliebtes Heil-, Relax- und Schönheitsbad. Sie werden mit frisch geschnittenem, warmen, trockenen oder auch feuchten Heu am ganzen Körper zugedeckt. Das Heu hat eine stimulierende Wirkung auf die Hautoberfläche und Sie beginnen darunter leicht zu schwitzen. Oft werden dem Heu noch ätherische Öle zugemischt, die Verspannungen lösen und der Haut eine samtene Weichheit verleihen.

Hot-Stone Massage – bei dieser Massage dringt durch den Einsatz von erhitzten Steinen die Wärme bis in die tieferen Körperzonen ein und stimuliert so die Blutzirkulation. Das Ergebnis der Anwendung ist physisches und seelisches Gleichgewicht, allgemeines Wohlbefinden und die Aktivierung körpereigener Energiequellen.

Hydro-Therapie – alle Wasseranwendungen, ob äusserlich oder innerlich, ob Dusche, Spezialbäder oder Unterwassermassage, fasst man unter dem Begriff Hydro-Therapie zusammen.

Kick-Power – trendiger Fitnessmix. Darin verschmelzen Elemente aus dem westlichen Aerobic mit solchen der asiatischen Kampfkunst. Das flotte Training wird unter Disco- und Techno-Rhythmen ausgeführt und besteht aus verschiedenen Einheiten: dem Muskelaufwärmprogramm, einer Choregrafie fliessender Bewegungsabläufe aus dem Kampfsport und einer umfassenden Dehn-Sequenz.

Kinesiologie – ganzheitliches Therapiesystem, in dem durch gezielte Berührungen, Bewegungen und Massagen emotionale und physische Blockaden aufgelöst werden. Eine praktische Anwendung der Kinesiologie („kinesis“ heisst auf griechisch Bewegung) stellen die Muskeltests dar, die vom amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart vor rund dreissig Jahren entwickelt wurden. Er bemerkte, dass eine Schwächung des Muskels eintrat, sobald eine Person etwas in Hand oder den Mund nahm, was sich ungünstig (zum Beispiel allergieauslösend) auf deren Körperauswirkt.

Kleopatra-Bad – von der legendären ägyptischen Königin hat das Entspannungs-, Heil- und Schönheitsbad seinen Namen. Auf die Haut kommt eine Mixtur aus Milch und ätherischen Ölen. In Folien und Wärmedecken wohlig verpackt, liegen Sie nicht im, sondern auf einer Unterlage direkt über dem Wasser. Die Wärme setzt die Wirkstoffe der Milch und Öle frei. Mit einer babyweichen Haut und einem alltagsballastfreien Kopf entsteigen Sie dem Verwöhn-Bad.

Kneipp-Anwendungen – sie wurden von Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) aus Wörishofen im Allgäu entwickelt und basieren auf den heilsamen Reizen von kalten und warmen Wasser auf der Haut. Die Palette der Therapien reicht von Wechsel-Bädern, Güssen, Packungen über Wickel, Schneegehen bis hin zu Wasser- oder Tautreten. Alle diese Methoden regen die Durchblutung und den Stoffwechsel an und bringen Schwung in den Kreislauf. Die kneippschen Anwendungen gehören zu den Wellness-Longsellern.

Kohlensäure-Bad – das aus Quellen sprudelnde kohlensäurehaltige Wasser wirdhier therapeutisch genutzt. Neben dem Badegenuss verbessert das Kohlensäure-Bad die Durchblutung. Es hat eine stabilisierende Wirkung auf das Herz und den Kreislauf und beruhigt auch das Nervensystem.

La Stone-Therapie – urtümlich schamanistische Naturtheilmethode. Wiederentdeckt wurde sie in den USA. Für die Behandlung wird Ihr Körper zuerst mit fein duftenden, anregenden Aroma-Ölen eingerieben. Danach werden zahlreiche und geschliffene, auf zirka fünfzig Grad erhitzte Lavasteine auf die Energiezentren wie etwa Bauch, Herz und Stirne gelegt. Die Wärme durchströmt Ihren Körper und löst einwohliges Gefühl der Entspannung aus. In einer nächsten Sequenz wird der Körper mit den Händen und mit Hilfe der warmen Steine kräftig durchgeknetet. Zusätzlich kommen dabei auch einige eisgekühlte Marmorsteine zum Einsatz. Die Stimulation durch Heiss-Kalt-Reize belebt den Körper und erfrischt Ihren Geist.

Liquid Sound – heisst übersetzt „flüssiger Schall“. Bei dieser sehr beliebten Tiefen-Entspannungsmethode liegen Sie auf dem Rücken im Wasser und werden von allen Seiten mit verschieden farbigem Licht angestrahlt. Dazu hören Sie beruhigende Musik. Besonders gerne gehört werden die Gesänge von Walen oder die Delphin-Gespräche.

Lomi Lomi Nui – ist eine uralte Massagetechnik aus Hawai. „Lomi“ bedeutet drücken, kneten, reiben; „Nui“ heisst wichtig, einzigartig, gross. Lomi Lomi Nui ist ein Mix aus Bindegewebsmassage, Energie- und Körperarbeit und sanfter Gymnastik, die Sie tiefste Entspannung erfahren lässt. Das aussergewöhnliche daran: Hier werden vor allem die Unterarme zum Massieren benutzt. Die Hände kommen nur dort zum Einsatz, wo die Unterarme zu wenig feinfühlig sind, zum Beispiel im Gesicht, den Ohren, dem Bauch oder beim Massieren der Finger.

Lulur-Behandlung – uraltes javanesisches Entspannungs-, Reinigungs- und Schönheits-Ritual, das jetzt auch im Westen begeistert aufgenommen worden ist. Bei der Lulur-Behandlung wird Ihr Körper zuerst etwa mit Ingwer, Zitronengras- oder Sandelholzöl kräftig abgerieben. Der Stoffwechsel anregenden Massage folgt ein Ganz-Körper-Peeling. Hierbei kommen aromatische Gewürze wie etwa Ingwer, Muskat, Safran, Süssholz und Zimt zum Einsatz. Anschliessend wird die Haut mit einer Yogourt-Maske neutralisiert und gestärkt. Auf eine kurze Dusche folgt ein Entspannungs- und Verwöhnungs-Bad mit Blumenextrakten und frischen Blüten. Untermalt ist das Ritual mit traditioneller Musik, die Sie in faszinierende Welten entführt.

Lymphdrainage – eine sanfte Kreis- und Streichmassage, die das Lymphsystem anregt. Die Lymphe ist die „weisse“ Schwester des Blutes. Sie fliesst in einem weitverzweigten System, das parallel zu den Blutgefässen verläuft. Zu ihren Aufgaben gehört es, Bakterienherde aufzuspüren und zu eliminieren, Immunzellen zu transportieren, aber vor allem ist sie für die Schadstoffentsorgung des Körpers zuständig.

Manicure – kosmetische Handpflege. Sie beinhaltet die Nagelpflege, Handpackung und Massage.

Massage – bei der klassischen Massage werden verschiedene Techniken wie etwa das Federn, Kreisen, Kneten und Wringen auf der Haut angewendet. Die manuelle Behandlung hat eine entspannende und harmonisierende Wirkung auf den Körper und die Seele. Sie fördert die Durchblutung, löst muskuläre Verspannungen, regt den Kreislauf und ebenso die Tätigkeit der inneren Organe an. Zudem stimuliert sie den Lymphfluss (siehe Lymphdrainage).

Meditation – eine in der Anwendung einfache Methode der Innenschau. Sie hat einegesundheitsfördernde und wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Bei der klassischen Meditation sitzen Sie mit geradem Rücken im Schneidersitz. Sie schliessen die Augen und atmen entspannt ein und aus. Wenn Gedanken kommen, tun Sie nichts anderes als sie beobachten. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die „Versenkung in sich selbst“ das Zusammenspiel der rechten und linken Gehirnhälfte fördert. Dies wiederum führt zu einer regulierenden Ausschüttung von Hormonen, Neurotransmittern (Botenstoffe zwischen den Zellen) und Endorphinen (körpereigene Wohlfühl-Moleküle).

Molke – nennt sich das kalziumreiche Serum der Milch, das auch zahlreiche lebenswichtige Vitamine enthält. Bei der Molken-Kur werden die Mahlzeiten durch Frischmolke, Kräutertees, Säfte und Mineralwasser ersetzt, was eine entschlackende Wirkung hat.

Moor – der mineralreiche Heilschlamm wird aus Torfmooren gewonnen. In Bädernund Packungen verwendet, löst er tiefgehende muskuläre Verspannungen und lindert rheumatische Beschwerden.

Moxa – (siehe Akupunktur) nennt sich eine Wärmetherapie aus der chinesischen Medizin. Es ist dies eine besondere Form der chinesischen Nadeltherapie. Dabei werden die Akupunkturpunkte mit Hitze – getrocknetes Beifußkraut wird abgebrannt - anstatt mit Nadeln behandelt.

Packungen – pflegen die Haut, sind durchblutungsfördernd, entspannen die Muskulatur und wirken auch schmerzlindernd. Die behandelnden Körperstellen werden unter anderem mit Algen, Fango, Kräuterpasten, Lehm oder Moor bestrichen und mit trockenen oder feucht-warmen Tüchern, aber auch Folien umwickelt. Unter der Wärme können sich die Wirkstoffe der aufgetragenen Substanzen voll entfalten.

Physio-Therapie – hier werden vor allem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und solche des Nervensystems mit gezielter Gymnastik, Licht, Massagen, Wasser und Wärme behandelt.

Phytho-Therapie – Behandlung mit Heilpflanzen. Sie ist eine der ältesten Heilmethoden, derer sich die Menschheit bedient. Die klassische Zubereitung pflanzlicher Heilmittel kennen Sie: Es ist der Tee. Ausserdem werden die Heil-Pflanzen auch in Tinkturen, Salben und Ölen verarbeitet und zur Gesundheitsvorsorge wie auch zur Heilung verschiedenster Krankheiten eingesetzt.

Psammo-Therapie – sie wurde von den alten Ägyptern in der Wüste buchstäblich ausgebrütet. Den Namen hat sie von der griechischen Vokabel "Psammos", was Sand heisst. Bei der Psammo-Therapie liegen Sie – eingehüllt in ein Tuch und zugedeckt mit Sand – bequem in einer sehr grossen Holz-Kiste. Einzig der Brustbereich bleibt sandfrei, damit das Herz nicht irritiert wird. Der Sand wird auf zirka fünfzig Grad erhitzt, was im Körper eine Art leichtes künstliches Fieber auslöst. Das "feinkörnige Bad" wirkt total entspannend. Es fördert die Durchblutung, den Zellstoffwechsel und lindert rheumatische Beschwerden.

Polarity – ist eine sanfte Körpertherapie, die vom englischen Naturheilarzt, Chiropraktiker und Osteopathen Randolph Stone (1890 – 1981) begründet wurde. Hier geht man davon aus, dass wir Felder von pulsierender Energie sind. Diese Energie hat ihre eigenen Muster und eine Fließrichtung durch positive und negative Pole. Ist das Gleichgewicht zwischen ihnen gestört, entsteht Unwohlsein und schliesslich Krankheit. In der Polarity-Therapie werden die Energiefelder mittels speziellen Berührungen und Massagen ausgeglichen.

Qi-Gong – "Qi" ist chinesisch und bedeutet Lebenskraft. "Gong" wird mit Übung übersetzt. Qi-Gong ist ein uraltes Bewegungssystem, das sich aus einer Reihe von aufeinander abgestimmten Atem- und Körperübungen zusammensetzt. Ziel dieser speziellen Gymnastik ist, den Fluß der Lebensenergie zu aktivieren. Die harmonischen Bewegungsabläufe des ausgeklügelten Systemes werden im Zeitlupentempo praktiziert. Sie haben positive Auswirkungen auf den Kreislauf, Stoffwechsel, das Nervenkostüm, die Verdauung und den Bewegungsapparat.

Reiki– ist die japanische Bezeichnung für „universelle Lebensenergie“. Das Reiki-System soll seinen Ursprung im Tibet haben und vom japanischen Priester Mikao Usui (1865 - 1929) wiederentdeckt worden sein. Reiki ist eine Art Brücke, auf der kosmische Energie übertragen wird. Dies geschieht durch systematisches Handauflegen an bestimmten Körperbereichen wie etwa über den Augen, dem Hals, Herz und Magen. Die Reiki-Behandlung aktiviert die Selbstheilungskräfte. Es beruhigt das Nervenkostüm, löst tiefgehende Verspannungen und seelische Blockaden.

Relaxarium – Ruhe-Raum, in dem nicht gesprochen wird. Die Entspannung fördern aromatische Düfte, sanfte Musik, Licht- und Wasserspiele.

Relax-Royal – nennt sich ein belebendes Schwingungs- und Sauerstoff-Bad. Dazu legen Sie sich in einem ruhigen Raum auf ein Luftkissen. Dieses beginnt ganz sanft zu vibrieren. Über die Wärmeausstrahlung nimmt es die feinen Schwingungen Ihres Körpers auf und verlangsamt diese. Das Ergebnis ist eine tiefe Entspannung, die Körper und Seele Flügel verleiht. Für die Revitalisierung der Zellen sorgt Sauerstoff, der Ihnen während des Schwingungsbades zusätzlich über eine Maske zugeführt wird.

Rohkost-Therapie – hier brauchen Sie weder Herd noch Kochtopf. So steht doch bei dieser zeitlich begrenzten, radikalen Ernährungsform nur ungekochte Kost ohne chemische Zusätze auf dem Speiseplan. Allerdings gibt es auch RohköstlerInnen, die verarbeitete Nahrungsmittel wie etwa Essig und Öl für die Kur nicht aus der Küche verbannen.

Sauerstoff-Therapie – sie versorgt das Blut und Gewebe vermehrt mit Sauerstoff, was eine durchblutungsfördernde, leistungssteigernde und vitalisierende Wirkung hat. Besonders bewährt hat sich die Sauerstoff-Therapie etwa bei Kreislaufstörungen, Migräne und Tinnitus (permanentes Ohrensausen). Und so funktioniert die von einer Fachperson begleitete Therapie: Das mit Sauerstoff angereicherte Eigenblut wird mehrmals wöchentlich per Infusion dem Körper wieder zugeführt. Für den Kick zwischendurch atmen Sie eine Extra-Portion Sauerstoff eine halbe Stunde über die Nase ein. Die bekannteste und am weitesten verbreitete Methode der inhalativen Anwendungen ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie, die der Physiker Manfred von Ardenne (1907 - 1997) entwickelt hat.

Sauna/Biosauna – gesundheitsförderndes Heissluftbad. Bei einer Raumtemperatur von sechzig bis hundert Grad bringen Sie den Körper so richtig schön zum Schwitzen – anders könnte er die trocken-heisse Luft nicht ertragen. Jetzt kommt der Kreislauf in Schwung. Durch die abrupte Abkühlung an der kalten Luft oder im kaltem Wasser erhält der Körper einen weiteren Kick. Sauniert wird in zwei bis drei Durchgängen von acht bis zwölf Minuten. Die Biosauna ist die Light-Version des finnischen Klassikers – die Raumtemperatur klettert hier auf 55 Grad.

Schroth-Kur – spezielle Ernährungsform, die vor über hundertsiebzig Jahren von Johann Schrot entwickelt wurde. Die eiweiss-, fettfreie- und salzarme Diät führt zu einer Entschlackung des gesamten Organismus wie auch zur Gewichtsreduktion. Die Kur beinhaltet die Diät, Packungen (feuchte Wärme), sowie den Wechsel von Trink- und Trockentagen. Bei letzteren wird die Flüssigkeitszufuhr zum Beispiel mit eingelegtem Obst sichergestellt.

Shiatsu – "Shi" heisst auf japanisch Finger und "Atsu" bedeutet Druck. Diese Fingerdruck-Massage dient der Gesundheitsvorsorge, Krankheitbekämpfung wie auch der Steigerung des Wohlbefindens. Shiatsu regt den Energiefluss im Körper an. Dabei wird mit abwechselnd sanftem und starkem Druck von Fingern, Handflächen und Ellbogen gearbeitet. In der Philosophie, die dem Shiatsu zugrunde liegt, geht man davon aus, dass der Körper von einem unsichtbaren Netzwerk von Energiebahnen durchzogen ist. Darin fliesst die Lebenskraft. Ist ihr Fluß gestört, führt das zu Unwohlsein und Krankheit. Mit dieser Druckmassage wird versucht, die Blockade zu lösen.

Soft-Pack – besonders beliebte Schönheitsbehandlung mit totalem Entspannungseffekt. Dabei liegen Sie auf einer Unterlage nicht im, sondern etwas über dem Bad. Der Körper wird zum Beispiel mit einer Algen-Paste, fein duftenden ätherischen Ölen oder aromatischen Kräutern eingerieben und in Tüchern eingepackt. Der Dampf des warmen Wassers, das unter Ihnen fröhlich gurgelt, intensiviert die Wirkung der aufgetragenen Substanzen.

Solbad/Solgrotte – Baden in der Natursole verbessert die Durchblutung, entspanntdie Muskulatur und lindert auch Hautkrankheiten.

Sophrologie – „Wissenschaft des Bewusstseins und der Werte der Existenz“. So definiert der französische Arzt Alfonso Caycedo das von ihm 1960 entwickelte, ganzheitliche Heilsystem. Die Synthese aus westlichen und östlichen Denkrichtungen arbeitet unter anderem mit Elementen aus der Hypnose, dem Autogenen Training, Yoga und Zen. Das erste Ziel der sophrologischen Ganzheits-Therapie ist die gezielte körperliche und psychische Entspannung.

Tai-Chi – ist chinesisch und heisst übersetzt "höchstes Gesetz". Dieses seit Jahren auch im Westen sehr beliebte Bewegungssystem ist eine Synthese von gesundheitsfördernder Gymnastik, Kampftechnik und Meditation. Im Gegensatz zu den Kampfpraktiken wie etwa Karate und Kung Fu, wo die präzisen, abgezirkelten Angriffs- und Abwehrbewegungen mit Kraft und Schnelligkeit ausgeführt werden, praktizieren Sie Tai-Chi im Zeitlupentempo. Hier kommt ein Prinzip der chinesischen Philosophie zum Ausdruck, wodurch das Starke, Harte durch das Schwache, Weiche besiegt werden kann. Wer Tai-Chi regelmässig übt, so sagen die Chinesen, wird geschmeidig wie ein Kind, stark wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser.

Thalasso-Therapie – ist der umfassende Begriff für eine Vielzahl von Salzwasseranwendungen. "Thalassa" ist das griechische Wort für Meer und so wird hier die Urkraft des Meeres für Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit gezielt genutzt. Von aussen wirken etwa Algen- und Sprudel-Bäder, Algen-Packungen und Unterwasser-Massagen. Von innen sind es spezielle Trinkampullen, nährstoffreiche Algenkapseln sowie die hochpotente Algennahrung. Die klassische Thalasso-Therapie findet am Meer statt. Dazu wird das vitalisierende Salzwasser aus grosser Tiefe direkt in die Behandlungsräume gepumpt. Für die Soft-Version ohne Meer, die in zahlreichen heimischen Wellness-Oasen angeboten wird, gibt es eine Vielzahl von "Fertig-Meerwasser-Produkten".

Thermal-Kur – klassische Therapieform, die sich auf die Kraft heilender Quellen stützt. Gebadet wird bei einer wohligen Temperatur von maximal 37 Grad. Das Thermalwasser ist reich etwa an Eisen, Kalzium, Kupfer und Magnesium. Die Bäderregen den Kreislauf an, wirken schmerzlindernd – etwa bei rheumatischen Beschwerden - und lösen tiefgehende Verspannungen.

Trennkost – die klassische Ernährungslehre des amerikanischen Arztes Howard Hay trennt die überwiegend kohlehydrathaltigen Lebensmittel von den überwiegend eiweisshaltigen. Diese Ernährungsform ist keine zeitlich beschränkte Diät. Nach ihr ernähren sich viele gesundheitsbewusste Menschen langfristig.

Ultraschall-Behandlung – die Ultraschallwellen bewirken in der Tiefe des Gewebes eine Mikromassage und "sprengen" die Fettzellen an den Problemzonen. Mit dem Ultraschall-Gerätekopf werden auf der Hautoberfläche streichende Bewegungen vollführt. Sie sollen den Abtransport der Schlacken im Körper intensivieren.

Unterwasser-Massage – während eines wohl temperierten Bades wird mit einem Wasserstrahl die Haut massiert. Dies lindert Muskelschmerzen und löst tiefgehende Verspannungen.

Vegetarische Kost – diese Ernährung besteht ausschliesslich aus Pflanzenkost. Allerdings gibt es auch Vegetarierinnen und Vegetarier, die Fisch nicht ablehnen.

Vollwertkost – hier wird nur naturbelassene Nahrung – also zum Beispiel keine Weissmehlprodukte - mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln und wenig Fleisch zu sich genommen.

Wein-Therapie - hautpflegende, reinigende und durchblutungsfördernde Anwendungen mit Traube und Rebe. Dazu zählen die Massage aus Traubenkernenöl, Packungen mit Weinblättern und Honig, das Peeling aus Traubenkernen wie auch die Traubentresterbehandlung (als Trester bezeichnet man die Rückstände beim Keltern).

Whirlpool – in dieser Spezialwanne blubbern aus zahlreichen Minidüsen Luftblasen, die Ihren Körper von allen Seiten massieren. Das Ergebnis: hartnäckige Verspannungen verschwinden, Muskelkater ebenfalls. Zurück bleibt ein totalentspanntes Körpergefühl und die gute Laune.

Wickel – natürliche Heilbehandlung, die unter anderem bei Fieber, Erkältung, Hautkrankheiten und Verstauchungen angewendet wird. Es gibt kühle und warme Wickel. Sie wirken über die Temperatur, den Druck und die Substanzen, die aufgetragen werden wie etwa ätherische Öle, Quark oder Zitronensaft. Und so geht’s: Die betroffene Stelle wird mit der Substanz eingerieben und mit einem trockenen oder feuchten Tuch abgedeckt. Jetzt wird das Ganze nochmals mit einem trockenen Tuch gut eingewickelt.

Yoga – er kommt aus Indien und wird als die Lehre der Vervollkommnung des Menschen bezeichnet. Das Wort "Yoga" gehört zur altindischen Sprache, dem Sanskrit, und bedeutet "Anjochung, Anspannung". Im Westen ist der auf den Körper ausgerichtete Hatha-Yoga am weitesten verbreitet. Es ist dies eine jahrhundertealte gesundheitsfördernde Tiefen-Gymnastik. Sie setzt sich zusammen aus speziellen Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und der geistigen Konzentration. Wer regelmässig Yoga übt, gewinnt auf der psychischen Ebene Gelassenheit, innere Ruhe und Zufriedenheit. Auf der körperlichen stärkt Yoga das Immunsystem, kräftig Herz- und Kreislauf und fördert die Beweglichkeit.
 

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